Jordanien-Reisen: Die Stätten von Petra

Auf Jordanien-Reisen sollte man die verlorene Feslenstadt Petra besuchen. Sie liegt im Südwesten Jordaniens, in einem Tal zwischen dem Toten Meer und dem Golf von Aqaba (Akaba). Petra gehört zum Weltkulturerbe und bildet ein Highlight für den Urlaub in Jordanien. Die surreal wirkende Felsenstadt Petra war in der Antike die Hauptstadt der Nabatäer, und fasziniert durch seine achthundert Monumentalbauten. Um in den Talkessel von Petra zu gelangen, muss der Besucher einen schmalen Gebirgspfad oder eine enge Felsschlucht, den Sik, nehmen. Umso eindrucksvoller ist der gewaltige Anblick, des direkt an der Mündung des Sik gelegenen Schatzhauses.

Petra: Das Schatzhaus

Das Schatzhaus von Petra, das Kahzne Fauraun, ist eine bleibende Erinnerung an Jordanien-Reisen. Die Fassade ist vierzig Meter hoch und fünfundzwanzig Meter breit. Das Felsgrab ist direkt in den rötlichen Sandstein gehauen. Später wurden korinthische Säulen hinzugefügt und zeugen von griechisch- hellenistischem Einfluss: Ein gutes Beispiel für die wechselhafte Geschichte von Petra.

Das Zentrum der Felsenstadt Petra

Um in das Zentrum von Petra zu gelangen, passiert der Besucher das römische Theater. Auch dieses wurde direkt in den Fels gehauen und fasst rund fünftausend Zuschauer. Unvergesslich für Jordanien-Reisen ist auch die Königswand, die gleich auf das römische Theater folgt. Sie besteht aus dreizehn monumentalen Grabfassaden, die aus unterschiedlichen Zeitepochen stammen. Von dort gelangt der Besucher über die Säulenstraße in das ehemalige Wohnzentrum von Petra. Von den Wohnhäusern sind nur noch Ruinen zu sehen, aber die Reste eines Tores, der Basilika und des Marktplatzes erzählen noch von der Geschichte der Stadt.

Das Kloster von Petra

Wenn man den Talkessel von Petra verlässt und einem schmalen Bergpfad folgt, gelangt man zu einem Grabtempel, der im Mittelalter als Kloster diente. Es fasziniert durch eine eher schlichte, aber ebenso monumentale Fassade. Die Einsamkeit und Exponiertheit der Lage des Klosters in Jordanien erzeugt eine unwirkliche Stimmung.